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Heiligabendwanderung 2007
Zum 50. Jubiläum gab es eine Bank und echte Tannen
(6. Januar 2008)

Am 24. Dezember 2007 fand die SGV-Heiligabendwanderung zum 50. Mal statt. Daher wartete auf Wanderführer Paul Heinz Jochheim an Hunzigers Tannen eine besondere Überraschung: Der Vorstand der SGV Abteilung Arnsberg dankte dem Wanderführer für über 30 Jahre Engagement mit einer urigen Eichenbank, umrahmt von zwei echten – einer Nordmann und einer Weißtanne – Tannenbäumen an Hunzigers Tannen. Der Jubilar war gerührt von dieser Geste und bedankte sich bei allen Teilnehmern für die langjährige Treue. Schließlich hatte Jochheim selbst dann die Ehre das Jesuskind in die Krippe zu legen. Danach gab es wie immer Glühwein und Kekse und die rund 180 Teilnehmer lauschten den plattdeutschen Geschichten und sangen Weihnachtslieder.

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Pressemitteilung
(17. Dezember 2007)

 „Heilig Abend ohne Onkel Jochheim ist nix“

Die 1. SGV-Heiligabendwanderung feiert 50. Geburtstag

In diesem Jahr findet die traditionelle SGV-Heiligabendwanderung zum 50. Mal statt. Am 24. Dezember um 13.30 Uhr wandern Jung und Alt wieder zu Hunzigers Tannen. 1957 hatte Hugo Vosswinkel die Idee zu dieser Wanderung und somit war sie die erste Heiligabendwanderung im gesamten SGV. Sie war gedacht für Väter und Kinder, damit sie vor der Bescherung noch einmal das Haus verließen und die Mutter Vorbereitungen für den Heiligen Abend treffen konnte.

Auf halber Strecke des Weges erzählte Wanderführer Vosswinkel dann einige plattdeutsche weihnachtliche Geschichten und Kinder trugen Gedichte vor. Der ursprüngliche Weg führte von der Teutenburg über den Herblinghauser Pfad zu Hunzigers Tannen. Da diese Strecke, insbesondere bei Schnee, schwer zu bewältigen war, änderte Paul Heinz Jochheim die Route, als er die Wanderung vor über 30 Jahren übernahm. Seitdem startet die Wanderung am Parkplatz Hasenwinkel und führt von dort aus zu Hunzigers Tannen.  

Dort werden auch noch heute Geschichten und Gedichte vorgetragen.  Mittlerweile nimmt allerdings die ganze Familie an der Wanderung teil. Zusätzlich spielen seit einigen Jahren die Jagdhornbläser, es werden Weihnachtslieder gesungen und ein Tannenbaum mit Kerzen wird aufgestellt. Für Wanderführer Paul Heinz Jochheim liegt das Schöne darin, „dass immer wieder Kinder Plätzchen mitbringen und selber instrumental Weihnachtslieder spielen.“ Als Besonderheit gibt es seit 2 Jahren außerdem eine Krippe, die ein Wanderfreund extra in seinem Auto aufbaut. Dann darf eins der mitwandernden Kinder das Jesuskind in die Krippe legen. Wenn schließlich noch das Lukas Evangelium, erst auf hochdeutsch, dann auf platt vorgelesen wird, fehlen nur noch die Geschenke und der heilige Abend ist perfekt.

Regelmäßig liest Paul Heinz Jochheim auch plattdeutsche Gedichte von Hugo Vosswinkel vor. „So sollen der Arnsberger Dichter und die alte Sauerländer Sprache nicht in Vergessenheit geraten.“
Der Wanderführer ist begeistert, dass ihm über die Jahre so viele Teilnehmer die Treue gehalten haben und ihn einige Familien sogar schon in der dritten Generation begleiten. Deshalb möchte er diese Tradition gerne auch noch in den nächsten Jahren fortführen und freut sich auf viele neue Teilnehmer.

 

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