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Sommerzeltlager Immenreuth 2003
(16.09.2003)

Soeben erreicht uns folgender Bericht über das Sommerzeltlager der SGV-Jugendgruppen:

43 Kinder und Jugendliche sowie 12 Betreuer der Deutschen Wanderjugend des SGV Arnsberg kehrten am 24. August aus ihrem alljährlichen Sommerzeltlager zurück. 13 Tage verbrachten sie auf einem Zeltplatz nahe des kleinen Ortes Immenreuth im Fichtelgebirge, ca. 30 Kilometer von Bayreuth entfernt.

Nach der ca. 6-stündigen Hinfahrt und dem Einräumen der Zelte ging es sofort in das nur 2 Gehminuten vom Zeltplatz entfernte Freibad, das bei Temperaturen von weit über 30°C die beste Möglichkeit für eine Abkühlung und einen beliebten Programmpunkt auch für die folgenden Tage darstellte. Neben der Erstellung der Lagerfahne und vielen Sport-, Spiel- und Bastelaktionen war das Highlight der ersten Woche ein Tagesausflug nach Pottenstein in der Fränkischen Schweiz. Der Besichtigung der Teufelshöhle, einer imposanten Tropfsteinhöhle mit einer erfrischenden Temperatur von 9°C, folgte der Besuch der Sommerrodelbahn Pottenstein. Auf 2 Bahnen von jeweils über 1.000 Meter Länge wurden wahrscheinlich jede Menge Geschwindigkeitsrekorde gebrochen und nur schweren Herzens konnten sich die "Sommerrodler" des SGV von den Bahnen trennen. In den kommenden Tagen standen jede Menge Turniere auf dem Programm, z. B. Fußball, Boccia, Hockey oder Vier-Gewinnt, eine große Lagerolympiade, eine Gespensterwanderung, ein Stationsspiel und natürlich das alljährliche Schützenfest, das von allen Teilnehmern mit Begeisterung gefeiert wurde. Natürlich durften auch die abendlichen Discos, diesmal drei an der Zahl, zu einem gelungenem Sommerzeltlager nicht fehlen. Sowohl zu Klassikern als auch zu den aktuellen Hits und Tänzen ("Burger Dance"!) aus den Charts wurde bis nach Mitternacht getanzt und gesungen. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr eine Karaoke-Show, bei der die Teilnehmer und auch die Betreuer ihre teilweise sängerischen Defizite mit umso größerer Lautstärke wettzumachen versuchten, so dass auch die Dorfbewohner noch ihre Freude an den musikalischen SGVern hatten. In der zweiten Lagerwoche fand der traditionelle Hajk statt. Hierbei musste mit Hilfe einer Wanderkarte und am Wegrand versteckten Hinweisen der ca. 16 km lange Weg bezwungen werden, um am Zielort eine (wegen Regen- und Gewittermöglichkeit) möglichst trockene Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Das einzige, was in diesem Jahr aufgrund der Waldbrandgefahr leider zu kurz kam, war das abendliche Lagerfeuer. An den eher seltenen Lagerfeuerabenden war dafür die Stimmung bei Gitarrenmusik und dem Vortragen der selbst gedichteten Hajk-Lieder umso besser.

Alles in allem war es also wieder einmal ein sehr gelungenes Zeltlager, das sowohl den Teilnehmer als auch den ehrenamtlichen Betreuern viel Spaß gemacht hat.

 

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