Jahreshauptversammlung
2005
(19.03.2005)
Eine spektakuläre, hektische, peinliche, skandalöse Jahreshauptversammlung ...
… war es wie immer
nicht. Eher eine der ruhigen Art, so wie man es beim SGV gewohnt ist; ganz ohne
Wählervotum und Diätenerhöhungen - und das nun schon mittlerweile im 115ten
Jahr des Bestehens des SGV.
In seinem Bericht ließ Vorsitzender Willi Erdmann nach dem Totengedenken das
vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. 950 Mitglieder, davon 90
Jugendliche in 7 einzelnen Gruppen zählt zurzeit unsere Abteilung.
55 Wanderführer sorgten bei ihren 181 Halbtages- 25 Tages- und 18
Mehrtageswandertagen dafür, dass insgesamt 36624 km erwandert wurden.
Mittlerweile 370 km Wanderwege werden von 2 Wegezeichnerinnen und 28
Wegezeichnern gepflegt und unterhalten.
Im Naturschutz konnten im vergangenen Jahr viele Nisterfolge erzielt, und
erfreulicherweise eine große Population von Seidenschwänzen beobachtete werden.
Das Projekt „Frei Blicke auf eine schöne Stadt“ wurde weitergeführt und eine
einvernehmliche Regelung mit den beiden Reiterschwerpunkten in der Stadt
gefunden.
Unsere Internetseite wurde im vergangenen Jahr von fast 4000 Interessierten
angeklickt und durch die notwendig gewordenen Beitragserhöhung gab es kaum
nennenswerte Austritte. Der Bericht des Vorsitzenden schloss wie immer mit dem
Hinweis, dass das Sauerland keine neuen Windräder mehr braucht.
Es folgte die
schöne Tradition der Jubilarehrungen. In diesem Jahr konnten 4 Mitglieder für
50, 6 Mitglieder für 40, 38 Mitglieder für 25 und 18 SGVer für 10 Jahre geehrt
werden. Sie erhielten von Willi Erdmann die entsprechenden Urkunden und
Ehrennadeln.
Die Namen aller Jubilare finden Sie im Wanderplan auf Seite 62 oder
hier
Der 50er Jubilar Ferdinand Kurth erzählte bei seiner Ehrung, dass er seinerzeit
noch von dem legendären Vorsitzenden Ernst Sluet in der Teutenburg
aufgenommen wurde.
Damit jedoch noch nicht genug der Ehrungen. Nach seinem Jahresbericht bedankte
sich Wegewart Ralf Maubach mit einem Präsent bei Franz Frigger für 40 Jahre
Wegezeichnen des Rundweges „Alte Burg“.
Die mit 90
Mitgliedern größte Jugendabteilung eines Wandervereines in NRW hatte im
vergangenen Jahr eine Vielzahl von Erlebnissen, über die der Jugendwart
berichtete. 26 Bänke + 1 ganz neue wurden vom Bankwart Bruno Maas und seinem
„Stellvertreter“ und ständigem Helfer Willi Gerbens sitzbar erhalten.
Dem recht unspektakulären Kassenbericht von Schatzmeister Paul Heckmann mit dem
Hinweis auf die anstehende Finanzierung der notwendigen Hüttendacherneuerung
folgte ein kurzer, knapper Kassenprüfungsbericht von Dirk Gössling – beide mit
dem Ergebnis, dass es uns nicht schlecht geht (es uns aber auch gerne etwas
besser gehen könnte).
Nach 95 Minuten war die JHV 2005, die musikalisch von Annemarie Niesler abgerundet wurde, schon Geschichte. Der Abend endete mit einem appetitanregenden Film über den Rothaarsteig und dem Versprechen, im nächsten Jahr die JHV wieder im Alten Rathaus zu veranstalten.
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