Schnadegang 2003
(17.05.03)
Am Samstag Nachmittag trafen sich fast
100 Leute im Wanderzeug in Arnsbergs "Guter Stube" am
Maximiliansbrunnen. Warum das? Nun, es war wieder Zeit für den alljährlichen
Schnadegang.
Ausrichter in diesem Jahr war der Kneipverein und so war als Ziel der Wanderung
das Arnsberger Freibad "Storchennest" vorgesehen. Doch zuerst galt es,
die Arnsberger Grenzen zu kontrollieren. Dieses Mal mussten die südlichen
Stadtgrenzen überprüft werden. Und da man diese erst auf dem Ochsenkopf
zwischen Arnsberg und Sundern erreichen konnte und der Anmarsch hierher schon
4,8 km Luftlinie lang gewesen wäre, gab es eine absolute Neuerung in der fast
600jährigen Geschichte des Arnsberger Schnadezuges: zur Überraschung aller
Teilnehmer ging es mit dem Bus auf den Berg hinauf, so dass diese Wanderung zu
Recht als familienfreundlich bezeichnet werden konnte. Und so
freute sich Schnadeführer Gerd Rath auch ganz besonders, etliche Kinder unter
den Wanderern begrüßen zu können.
Unterwegs gab es dann einige interessante Erklärungen zum Grenzverlauf, zum
Freischneiden der Grenzen, zu Grenzgräben und Grenzsteinen. Mit letzteren
mussten dann auch einige der Mitwanderer beim Pohläsen besonders enge
Bekanntschaft schließen!
Im Storchennest, das an diesem Tag für die Sommersaison 2003 eröffnet wurde,
wurden dann den Gepohlästen Erinnerungsurkunden überreicht. Anschließend
konnten sich die Gäste am Kuchen- und Grillstand stärken. Als besonderen Clou
konnte man dann noch bewundern, wie die diesjährige Schützenkönigin Simone
Wünsche im Freibad abtauchte.
Für weitere Informationen
zum alten Brauchtum des Schnadegangs
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