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Schnadeholzübergabe 2002
(05.06.2002)

Bald ist es wieder soweit. Die Grenzen der Stadt müssen wieder abgeschritten und die Grenzsteine kontrolliert werden. Es ist Zeit für den Schnadegang in Arnsberg.

Zwar ist auch weiterhin der SGV federführend bei der Koordination des Schnadeganges. Die Durchführung liegt jedoch seit ein paar Jahren abwechselnd bei anderen Arnsberger Vereinen. Als Symbol für den Wechsel wurde 1996 das Schnadeholz angefertigt, das jetzt wie ein Staffelstab von einem Ausrichter zum anderen weitergegeben wird und auf dem alle bisherigen Organisatoren verewigt sind.

Im letzten Jahr war die Siedlergemeinschaft Arnsberg-Wolfsschlucht mit der Ausführung betraut, in diesem Jahr ist nun die 2. Kompanie der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft an der Reihe. Und so trafen am Siedlerheim in der Wolfsschlucht der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Klaus Schmidt, Kompanieführer Rolf Brand und Zugführer Uli Fernholz zu Übergabe des Schnadeholzes zusammen. Außerdem anwesend waren SGV-Wanderwart Gerhard Rath und der "Schnadeholzbauer" Heiko Balkenohl.

Die Schützenbrüder zeigten sich sehr erfreut, gerade in diesem Jahr den Arnsberger Schnadegang auszurichten, da sie gleichzeitig auch das 50jährige Bestehen ihrer Sebastianshütte feiern können. Und so laden sie alle Schützen, SGVer, Arnsberger und alle Freund aus Nah und Fern ein, am Samstag, 15.06.2002 um 14.00 Uhr zum Maximiliansbrunnen am Alten Markt. Von dort zieht dann der Schnadezug an der nordwestlichen Gemarkungsgrenze von Arnsberg vorbei zur Sebastianshütte, wo die Schützen so einiges zur Jubiläumsfeier vorbereiten wollen.

Historisches und Wissenswertes zum alten Brauchtum des Schnadegangs
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