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Sommerfreizeit 2005 des SGV Arnsberg
(17.08.2005)

 

Kajüte statt Zelt, Koje statt Luftmatratze und Segel setzen statt Lagerfeuer machen hieß es in den Sommerferien für 37 Kinder und Jugendliche sowie ihre Betreuer des SGV Arnsberg. Denn die alljährliche Sommerfreizeit des SGV fand in diesem Jahr nicht als Zeltlager sondern als Segeltörn statt. Und so ging es am Morgen des 1. August in Arnsberg mit dem Bus Richtung Holland los, wo in Kampen die beiden Zweimastklipper „Sûdwester“ und „Zuiderzon“ bestiegen wurden. Nachdem alle Kajüten bezogen waren, erläuterten Skipper und Maat den Teilnehmern den Aufbau des Schiffes, die Namen der verschiedenen Segel und erklärten die verschiedenen Knoten, so dass es schon um 14 Uhr raus auf das Ijsselmeer gehen konnte. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, bei einigen auch verbunden mit Blasen an den Händen, klappte des Segel hissen schon bald sehr gut. Von nun an führte der Segeltörn die SGVer jeden Abend in eine andere Stadt. So wurde am ersten Abend Lemmer angesteuert, anschließend ging es über Stavoren ins Wattenmeer, wo die Inseln Texel, Terschelling und Vieland angefahren wurden. Von dort aus ging die Tour über Harlingen, Medemblik, Hoorn und Volendam nach Enkhuizen. In fast allen Häfen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, erst in die Innenstadt zu gehen, um sich dort umzuschauen oder Souvenirs einzukaufen, bevor dann abends noch Programm für alle gemacht wurde. So hatten die Betreuer in Harlingen ein kleines Stadtspiel vorbereitet, in Hoorn gab es ein Stationsspiel rund um den Hafen und in Enkhuizen wurde das Chaosspiel veranstaltet. Für die Fußballbegeisterten konnte zudem oft eine Wiese gefunden werden, wo mit und gegen die Betreuer gespielt wurde. Auf Terschelling und Vlieland hatten dann alle die Möglichkeit, zum Strand zu gehen. Trotz des ziemlich kühlen und wenig sommerlichen Wetters trauten sich einige zum schwimmen ins Meer, die weniger Hartgesottenen spielten Fußball oder ließen Drachen steigen. Natürlich gab es auch Programm für schlechtes Wetter, so wurden zum Beispiel an Bord Flip Flops gebastelt, ein Schach- und ein Vier-Gewinnt-Turnier durchgeführt sowie Filme und eine Diashow mit den bis dahin gemachten Segel-Fotos gezeigt. Am letzten Abend schließlich steuerten die Skipper keinen Hafen, sondern einen einsam gelegenen Steg an, damit zum Abschied auch mal ein bisschen Lärm gemacht werden konnte, ohne benachbarte Schiffe oder Hafenanwohner zu stören. Hier fand dann auch das traditionelle Schützenfest statt, bei dem, der Situation entsprechend, kein Vogel, sondern ein aufblasbarer Fisch abgeworfen werden musste. Nachdem der Schützenkönig ermittelt war und sich alle an Grillwürstchen und Fleisch satt gegessen hatten, kam dann mit dem Anzünden eines kleinen Lagerfeuers am Strand doch noch etwas Zeltlagerflair auf. Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Kampen, wo schon der Bus für die Nachhausefahrt wartete. Leider zeigte sich das Wetter hier noch einmal von seiner schlechtesten Seite, so dass sämtliche Teilnehmer und Betreuer sowie das komplette Gepäck nach dem Beladen des Busses klitschnass waren. Aber trotz des eher herbstlichen Wetters war der Segeltörn eine tolle Freizeit, die sicherlich allen Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben wird.

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Gruppenfoto Sudwester Zuiderzon
  Sûdwester Zuiderzon

 

 

 

 

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