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Waldbetretungsverbot nur teilweise aufgehoben –
 SGV-Veranstaltungen betroffen
(11.03.2007)

Wie bereits letzte Woche angekündigt wird das Waldbetretungsverbot teilweise aufgehoben. Stadtförster Peter Noseleit betont, dass dies jedoch nur für die bereits vollständig geräumten und gekennzeichneten Waldwege gelte und das Betreten der Waldbestände in den vom Orkan Kyrill betroffenen Gebieten weiterhin verboten sei.
Noch immer bestehe die Gefahr, dass vom Sturm gelockerte Bäume umstürzen oder Stämme ins Rollen geraten. Deshalb dürfen die gekennzeichneten Wege auf keinen Fall verlassen werden. Das Betreten des Waldes geschehe auf eigene Gefahr.

Auch Veranstaltungen der SGV-Abteilung Arnsberg werden vom Waldbetretungsverbot in Mitleidenschaft gezogen. Die Wanderung „Frühlingserwachen im Alten Testament“ am 18. März sollte von Arnsberg über die Jägerbänke und den Ochsenkopf nach Hellefeld führen. In diesem Bereich liegt noch viel Arbeit vor den Holzrückern und der Wald darf nicht betreten werden. Die Wanderung entfällt. Auch die Frühlingswanderung der Gymnastikgruppe am 24. März fällt aus. Über die darauf folgenden Termine wird noch entschieden.

Zur Freude der SGVer wurde die Hermann-Balkenohl-Hütte im Hellefelder Bachtal nicht beschädigt, ganz im Gegensatz zur Ehmsenschutzhütte oberhalb der Nonnenkuhle, die nach dem Sturm nur noch 40cm hoch ist.

„Durch das Waldbetretungsverbot hat der Mensch gelernt, was der Wald für ihn wert ist“, so Peter Noseleit. Besonders für die Tourismusbranche ist die Waldsperrung ein großes Problem. Doch Noseleit sieht noch ein Weiteres: Viele Schaulustige gehen gerade nach dem Sturm in den Wald, um die Schäden zu fotografieren. So werden die Waldarbeiter bei ihren Aufräumarbeiten behindert und die Waldbesucher begeben sich in unnötige Gefahr. Insgesamt wurden bei den Beseitigungen der Sturmschäden bis heute 193 Menschen verletzt, 17 davon schwer, bisher jedoch nur einer im Forstbezirk Arnsberg.

Als nächsten Schritt wird sich Stadtförster Peter Noseleit mit der Stadt, dem SGV und der Tourismusbranche zusammensetzen um das weitere Vorgehen zu planen.
Nähere Informationen zu den aktuell freigegebenen Wegen gibt das Logistik- und Kommunikationszentrum zur Sturmschadenbewältigung des Landesbetriebs Wald und Holz NRW unter 02931 96 34-0 oder www.forst.nrw.de.

 

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An der Sunderner Landstraße Arbeitsbereich Osterfelds Köpfe Ein ehemaliger Fichtenwald - Schumachers Kopf
     
Holzpolter an der Sunderner Landstraße Westenfelder Stoß - 600 Festmeter aufgearbeitetes Holz

 

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